FAQs
Integrationskurse

Ob Intensiv-, Integrations- oder Privatkurs – wir haben das perfekte Angebot parat.

Wissenwert - meist gestellte Fragen - Integrationskurse

Wer als ausländischer Mitbürger in Deutschland leben möchte, sollte Deutsch sprechen. Das ist wichtig, um Arbeit zu finden, Anträge ausfüllen zu können oder einfach nur neue Menschen kennen zu lernen. Außerdem sollten auch ausländische Bürger einige Dinge über das Land, in dem sie leben, wissen: Geschichte, Kultur und Rechtsordnung gehören dazu. All das und vieles mehr wird im Integrationskurs vermittelt.

Eine Unterrichtsstunde kostet 1,95 Euro (Kostenbeitrag). Ein allgemeiner Integrationskurs mit 700 Unterrichtsstunden kostet daher beispielsweise 1.365 Euro. Spätaussiedler dürfen einmal kostenlos am Integrationskurs teilnehmen.

Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe werden auf Antrag vom Kostenbeitrag befreit.

Befreit werden können auch Teilnehmer, denen es besonders schwer fällt, den Kostenbeitrag zu zahlen. In diesen Fällen ist eine Einkommensprüfung erforderlich.

Wichtig ist, den Antrag auf Kostenbefreiung rechtzeitig vor Kursbeginn zu stellen. Eine Kostenbefreiung kommt nämlich nicht rückwirkend in Betracht, sondern nur ab dem auf den Zeitpunkt der Antragstellung folgenden Kursabschnitt.

Wenn Sie immer ordnungsgemäß am Unterricht teilgenommen haben und innerhalb von zwei Jahren ab Ausstellung Ihrer Teilnahmeberechtigung den Abschlusstest des Integrationskurses erfolgreich bestanden haben, können Sie auf Antrag die Hälfte des von Ihnen gezahlten Kostenbeitrages zurück erhalten.

Sie müssen den Kostenbeitrag von 1,95 Euro pro Stunde zu Beginn jedes Kursabschnittes bezahlen. Solange Sie das nicht getan haben, kann der Kursträger Sie vom Unterricht ausschließen.

Es besteht die Gefahr, dass Sie den Abschlusstest nicht bestehen. Zudem kann es für Sie rechtliche und finanzielle Folgen geben, wenn Sie zur Teilnahme verpflichtet wurden und oft nicht am Unterricht teilnehmen. Sie müssen Ihren Kostenbeitrag für diese Tage trotzdem zahlen.

Das Zertifikat wird von der telc gGmbH ca. 3 – 4 Wochen nach der Prüfung ausgestellt und an die Schule gesandt. Die Zertifikate können dann persönlich (oder gegen Vollmacht) abgeholt werden.

Bei einer Erkrankung muss nach spätestens 3 Werktagen ein Krankenschein vorliegen. Die Schule ist verpflichtet, Fehlzeiten von Teilnehmern der verpflichtenden Behörde zu melden.

Der Orientierungskurs ist Bestandteil des Integrationskurses. Er vermittelt Wissen über deutsche Geschichte und Kultur. Er bietet die Möglichkeit, die kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern.

Ja, der Orientierungskurs ist ein obligatorischer Bestandteil des Integrationskurses und ist für eine erfolgreiche Teilnahme nötig.

Auf Antrag wird Ihnen ein Zuschuss zu den Fahrtkosten gewährt, wenn Sie vom Bundesamt auf Antrag vom Kostenbeitrag zum Integrationskurs befreit wurden, wenn Sie vom Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder vom Träger der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zur Teilnahme verpflichtet wurden oder wenn Sie Spätaussiedler(in) sind und eine finanzielle Bedürftigkeit nachweisen.

Bitte beachten Sie, dass ein Zuschuss zu den Fahrtkosten nur gewährt werden kann, wenn die Entfernung zwischen Ihrer Wohnung und der Kursstätte mindestens 3,0 km beträgt.

Bitte wenden Sie sich an unser Büro oder an den Informationsservice Migration des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, wenn Sie Fragen zum Thema Fahrtkosten haben.

Wenn Sie bereits einen Integrationskurs besucht haben und immer ordnungsgemäß teilgenommen, aber im Abschlusstest das Sprachniveau B1 nicht erreicht haben, können Sie auf Antrag 300 Unterrichtsstunden des Sprachkurses wiederholen. Hierfür müssen Sie dann wieder 1,95 Euro pro Stunde zahlen, sofern Sie nicht vom Kostenbeitrag befreit wurden.

Bitte beachten Sie, dass für die Wiederholung des Aufbausprachkurses zwingend erforderlich ist, dass Sie ordnungsgemäß am Integrationskurs teilgenommen haben.

Wenn Sie einen kompletten zweiten Integrationskurs besuchen möchten, müssen Sie ihn selbst bezahlen. Hierfür wenden Sie bitte sich an unser Büro.

Wenn Sie die Abschlussprüfung bestehen, erhalten Sie das “Zertifikat Integrationskurs”. Das ist eine international anerkannte Sprachprüfung. Sie hilft Ihnen zum Beispiel bei der Arbeitssuche und ist nützlich, wenn Sie eine Niederlassungserlaubnis haben möchten.

Ja. Nach Beendigung eines jeden Kursabschnittes (100 UE) dürfen Sie zu einem anderen Kursträger wechseln.

Ausländer, die ab dem 01. Januar 2005 einen Aufenthaltstitel erhalten haben (Neuzuwanderer), müssen an einem Integrationskurs teilnehmen, wenn sie sich nicht auf einfache beziehungsweise ausreichende (abhängig vom jeweiligen Aufenthaltstitel) Sprache in Deutsch verständigen können.

Empfänger von Arbeitslosengeld II können ebenfalls zur Teilnahme verpflichtet werden.

Ein weiterer Grund für die Verpflichtung zur Teilnahme ist für die übrigen Zuwanderer die besondere Integrationsbedürftigkeit. Diese liegt zum Beispiel vor, wenn eine Ausländerin / ein Ausländer die Personensorge für ein in Deutschland lebendes minderjähriges Kind hat und sie/er sich nicht auf einfache Art in Deutsch verständigen kann und sie/er sich deshalb noch nicht in das deutsche Leben integrieren konnte.

Spätaussiedler, deutsche Staatsangehörige sowie Bürger der Europäischen Union können nicht zur Teilnahme verpflichtet werden.

In den Integrationskursen dürfen nur dafür ausgebildete Lehrkräfte unterrichten. Sie werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugelassen.

Unsere Lehrkräfte sind deutsche Muttersprachler/innen.

Wenn Sie zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet wurden, wenden Sie sich bitte an die Stelle, die Sie zur Teilnahme verpflichtet hat. Ansonsten sollten Sie mit Ihrem Kursträger sprechen und versuchen in einen Teilzeitkurs (Abend- oder Wochenendkurs) zu wechseln. Muss der Kurs trotz aller Bemühungen unterbrochen werden, kann dies nach Ende jedes Kursabschnittes geschehen.

Asylsuchende können ab der Stellung des Asylantrages auch einen Antrag auf Zulassung zum Integrationskurs stellen.

Die Zulassung zu einem Integrationskurs ist drei Monate gültig. Innerhalb dieser Zeit kann sich die/der Teilnehmende zu einem Integrationskurs bei uns anmelden.

Wir bieten Integrationskurse mit Alphabetisierung und spezielle Integrationskurse für Schwerhörige an. Um an einem Kurs für Schwerhörige teilnehmen zu können, muss ein aussagekräftiges Attest über den Grad der Schwerhörigkeit vorliegen.

Wenn Sie über eine Berechtigung/Verpflichtung zur Teilnahme am Integrationskurs verfügen, können Sie bei uns den “Deutschtest für Zuwanderer” (DTZ), Niveau A2 – B1, ablegen.

Darüber hinaus bieten wir Prüfungen von A1 bis C2 an. Die Prüfungen finden gemäß dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER) statt.

Ja, unsere telc-Integrationskursprüfung (Niveau A2-B1), die Sie nach dem Integrationskurs ablegen, wird von der Ausländerbehörde anerkannt.

Alle anderen Prüfungen für Selbstzahler werden nicht von der Ausländerbehörde anerkannt, da die Ausländerbehörde nur Prüfungen von telc anerkennt.

Ja, unsere Lehrkräfte sind Muttersprachler.

Alle unsere Lehrkräfte sind entweder im Besitz eines Hochschulabschlusses als Lehrerin/Lehrer für „Deutsch als Fremdsprache“ oder einer Lehrkräfte-Qualifizierung „Deutsch als Zweitsprache“ für Integrationskurse. Einige unserer Lehrkräfte sind auch im Besitz eines Doktoren- oder Professorentitels.

Nach Bestehen der B1-Prüfung im ersten Versuch und nach erfolgreichem Abschluss des Orientierungskurses.

Sie benötigen die Quittungen für die bezahlten Kurs-Module (im Original!), die Kopien der Zertifikate der DTZ-Prüfung mit Ergebnis B1 und der Orientierungskurs-Prüfung „Leben in Deutschland“.

Das dafür nötige Antragsformular bekommen finden Sie auf www.bamf.de oder bei uns im Anmeldebüro.

Personalausweis, Reisepass oder ID-Card,
aktuelle Wohnungsanmeldung,
falls vorhanden: aktueller Aufenthaltsstatus,
falls vorhanden: Bewilligungsnachweis vom Jobcenter/Sozialamt über den Erhalt von Leistungen

Nein, die Kosten für Lehrmaterialien müssen von den Kursteilnehmern selbst getragen werden.

Sie müssen sich selbständig und rechtzeitig für die Prüfung anmelden. Für die Anmeldung werden 20 € Kaution einbehalten, die Sie nach der Prüfung wiederbekommen.

Der Sprachkurs hat 7 Module. Jedes Modul hat 100 Unterrichtsstunden. 6 Module sind Sprachkurs und 1 Modul Orientierungskurs. Es gibt die Möglichkeit nach einem Einstufungstest den Integrationskurs zu verkürzen und in ein höheres Modul einzusteigen.
Der gesamte Kurs dauert etwa 7 Monate.

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